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BSOD Crash Dump manuell erstellen

von | 9.Oktober 2012

Zuletzt aktualisiert am von ProSoft Redaktion

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 Download | Sysinternals Suite | 27.1 MB | Version 2019.09.19″]
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Dieser Beitrag wurde aus der VorgĂ€ngerversion der ProSoft Knowledge Base ĂŒbernommen. Er wird im Archiv zur VerfĂŒgung gestellt und dient zur Recherche Ă€lterer Programmversionen bzw. frĂŒherer Fragestellungen.

In einigen FÀllen kann es notwendig sein, manuell einen Memory.dmp Datei zu erstellen bzw. auszulösen.

Diese Datei wird beim Auftreten eines BSOD vom Betriebssystem erzeugt und hilft bei der Ursachenanalyse des Bluescreens.
Diese Datei kann daher relevant sein, wenn ein bestimmter Prozess oder die gesamte Maschine hĂ€ngt und der Softwarehersteller sehen will, was die Ursache fĂŒr ein Problem ist.

FĂŒr diesen Fall existiert ein Freeware Tool Namens [download id=”15″ format=”1″]

Wenn nur ein spezifischer Prozess hĂ€ngt, wird dieses Tool direkt auf der Maschine ausgefĂŒhrt.

  • Starten Sie das Tool [download id=”15″ format=”1″]
  • Reproduzieren Sie das Problem
  • Klicken Sie auf die SchaltflĂ€che “Crash now”
  • Es wird nun ein BSOD ausgelöst
  • Versenden Sie die erstellte Datei Memory.dmp zur weiteren Analyse

Ist jedoch die gesamte Maschine betroffen und nicht mehr bedienbar, so verwenden Sie die das Freeware Tool Namens [download id=”16″ format=”1″]

  • Laden Sie sich die Tools [download id=”16″ format=”1″] und [download id=”17″ format=”1″]
  • Kopieren Sie diese Tools in eine Netzwerk Freigabe, auf welche Sie vom betroffenen System aus Zugriff haben
  • Öffnen Sie eine Befehlszeile (nicht auf der Maschine, welche die Probleme hat) und geben Sie folgenden Befehl ein:

    “\[NetworkShare]PsExec.exe” \[HangingMachineFullName] -u [FullUserName] -p [UserPassword] “\[NetworkShare]osrbang.exe” -s –d

     
  • Es wird nun auf dem Remote System ein BSOD ausgelöst
  • Versenden Sie die erstellte Datei Memory.dmp zur weiteren Analyse

Hinweise:

  1. Stellen Sie zuerst sicher, dass die betroffene Maschine so konfiguriert ist, dass ein voller Memory Dump gespeichert wird.
    Sie finden nach Erstellung des Memory Dump die Datei unter %systemroot%memory.dmp
  2. [HangingMachineFullName] bezieht sich auf die Maschine, welche die Probleme zeigt und ist in der Form FQDN
  3. [FullUserName] und [UserPassword] bezieht sich auf einen lokalen Benutzeraccount mit Adminrechten auf der Zielmaschine.
  4. Beispiel:

    \networksharefolderPsExec.exe \test4.prosoft.de -u Prosoftadministrator -p Password1 \networksharefolderosrbang.exe -s -d

     
  5. Stellen Sie sicher, dass sich beide beteiligten Maschinen in der selben DomÀne befinden

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