Supportanfrage

Verbindungsabbruch ĂŒber Gateway

von | 12.Juni 2014

Zuletzt aktualisiert am von ProSoft Redaktion

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Dieser Beitrag wurde aus der VorgĂ€ngerversion der ProSoft Knowledge Base ĂŒbernommen. Er wird im Archiv zur VerfĂŒgung gestellt und dient zur Recherche Ă€lterer Programmversionen bzw. frĂŒherer Fragestellungen.

Sie haben den NetSupport Manager im Einsatz und nutzen die Gateway-FunktionalitĂ€t, um ĂŒber das Internet auf CLIENTS zugreifen zu können.

In regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden kommt es jedoch vor, dass die Verbindung zum CLIENT abbricht.
Nach einer Wartezeit von ca. 1 Minute kann die Verbindung dann wieder aufgebaut werden.


Ursache

Nach Aktivierung des Gateway Tracing (siehe Netsupport Manager Tracing aktivieren) und der anschliessenden Analyse dieser Trace Dateien kann man feststellen, dass das geschilderte Problem nicht durch ein CLIENT Crash erfolgt.

In den Gateway Trace Dateien finden sich in solch einem Fall sehr viele EintrÀge nach dem Muster:
469669 (10:11:21.893, 2011748.469, 0.000, 7d8) GATEWAY32 (i/o) Warning. Send Overload

Diese EintrÀge werden dann protokolliert, wenn das Gateway keine Pakete an den CLIENT oder CONTROL schicken kann.
Dies ist z.B. dann der Fall, wenn es vom CLIENT zum Gateway mehr Netzwerkbandbreite gibt, als vom Gateway zum CONTROL (oder auch anders herum).

Tritt dieser Umstand auf, so pausiert das Gateway mit dem Versand von Datenpaketen.
Dies hat zur Folge, dass man mit einer eingeschrÀnkten Performance arbeiten muss oder im schlechtesten Fall die Verbindung getrennt wird.


Lösung

StandardmĂ€ĂŸig erlaubt das Gateway nicht mehr als 5 Pakete in seiner Warteschlange per Verbindung.
Diesen Wert kann man individuell einstellen.

  • erzeugen Sie im Installationsverzeichnis des Gateway bitte eine Datei namens pci.ini
  • erstellen Sie in dieser Datei einen [Gateway] Eintrag
  • unter dem [Gateway] Eintrag setzen Sie den folgenden, zusĂ€tzlichen Eintrag:

    max_pending_sends=100
  • speichern Sie die Datei und starten Sie den Gateway32 Dienst neu.

Es ist anschliessend wichtig, das Verhalten der Verbindung erneut zu ĂŒberprĂŒfen und – falls das Problem weiterhin besteht – den Wert entsprechend zu erhöhen.

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