Supportanfrage

SafeToGo USB 3.0 unter Linux

von | 8.April 2019

Zuletzt aktualisiert am von ProSoft Redaktion

Beschreibung

Ausgangslage

Sie haben einen hardwareverschlüsselten CardWave SafeToGo USB 3.0 Stick unter Linux im Einsatz.
Sobald Sie jedoch die Anwendung safetogo.linux auf der CD Partition starten, erhalten Sie die Fehlermeldung No such file or directory

Testscenario:

Einstecken in PC und Prüfung, dass der read-only Teil (CD-Laufwerk) des Sticks gemountet wird

@:~$ mount | grep Login

/dev/sr1 on /media//Login type iso9660 (ro,nosuid,nodev,relatime,uid=1000,gid=1000,iocharset=utf8,mode=0400,dmode=0500,uhelper=udisks2)

@:~$ cd /media//Login/

Relevante Datei ausfindig machen (safetogo.linux)

@:/media//Login$ ls

autorun.inf  release-notes.html  SafeToGo.exe  win  release-notes.css  SafeToGo.app  safetogo.linux

Aufruf im Userkontext des Benutzers „“ (keine Root-Rechte)

@:/media//Login$ ./safetogo.linux
bash: ./safetogo.linux: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden 

Nochmaliger Versuch mit Aufruf sudo (Benutzer „“ ist uneingeschränkt sudo-berechtigt)

@:/media//Login$ sudo ./safetogo.linux [sudo] Passwort für :
sudo: unable to execute ./safetogo.linux: No such file or directory @:/media//Login$

Ursache

Wodurch wird das beschriebene Problem bzw. die Ausgangslage verursacht oder ausgelöst?

Vom Hersteller CARDWAVE wurde uns mitgeteilt, dass der Einsatz von SafeToGo USB 3.0 Sticks unter einer 64bit Linux Edition nicht unterstützt wird.

Lösung

Welche Massnahmen müssen ergriffen werden?

Welche Lösungsschritte stehen zur Verfügung?

Welche Alternativen bieten sich?

Vom Hersteller CARDWAVE wurde uns mitgeteilt, dass für den Einsatz eines SafeToGo USB 3.0 Sticks unter einer 64bit Linux Edition die 32bit Linux Libary installiert werden muss.

Bitte konsultieren Sie hierzu die relevanten manpages Ihrer jeweiligen Linux Distribution.

Hinweis

Beachten Sie bitte folgende, ergänzende Informationen.

Bitte beachten Sie, dass wir für den Einsatz von uns vertreibener Hardware und/oder Software unter Linux keinen technischen Support leisten können.
In diesem Fall werden sämtliche Anfrage an die jeweilige Supportabteilung des betroffenen Herstellers weitergeleitet.

Im o.g. Fall würde sich jedoch anbieten, das build-essential package Ihrer jeweiligen Linux Distribution zu installieren.
Dies stellt Ihnen das Kommando ldd zur Verfügung.

Mit dem Befehl ldd ./adb | grep not können Sie sich dann anzeigen lassen, welche Libaries als missing markiert sind.

Mit dem Befehl apt-get install libmissing:i386 können Sie dann die fehlende Libary nachinstallieren.

Eine mögliche Lösung könnte also so aussehen:

sudo dpkg --add-architecture i386
sudo apt-get update
sudo apt-get install libc6:i386 libncurses5:i386 libstdc++6:i386

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